Gutenberg kommt …

Schon vor Wochen tauchte die Ankündigung auf dem Dashboard im WordPress-Backend auf:

Eine neue, moderne Erfahrung des Veröffentlichens erwartet dich.
Führe deine Worte, Medien und dein Layout mit Gutenberg, dem WordPress-Editor, den wir gerade entwickeln, in eine neue Richtung.


Nun wird es also ernst: Gutenberg wird den TinyMCE bei dem Update auf WP 5.0 ersetzen. Höchste Zeit also, sich mit der zur Installation angebotenen Beta-Version des neuen Editors auseinanderzusetzen.

Der bisher übliche TinyMCE-Editor ist geläufigen Textverarbeitungsprogrammen wie Microsoft Word oder Libre Office Writer ähnlich – eben eine Seite, auf der man Text und Medien veröffentlichen kann. Mit dem neuen Gutenberg-Editor soll das Arbeiten mit WordPress noch einfacher werden. In dem neuen WordPress-Editor gibt es nur noch ein Element: den Block.

Der Gutenberg-Editor stellt für jedes Element eines Beitrags (z.B. Überschriften, Text, Zitat, Listen, Bilder, …) beim Aufrufen spezifische Blöcke bereit, aus denen der Artikel bestehen wird. Ein Block ist ein Baustein, mit bestimmten Funktionalitäten versehen, die in der Kopfleiste angeordnet sind. Die Elemente des TinyMCE-Editor wie Shortcodes, Widgets und Menüs werden dadurch ersetzt.

Die weiteren Bedienelemente für das Dokument befinden sich wie gewohnt rechts.

Tip: Solange man noch nicht mit allen Funktionen des neuen Editors vertraut ist, kann man auf das Plug-In Classic Editor zurückgreifen, welches im Zuge der Installation von Gutenberg angeboten wird, um zunächst in gewohnter Weise weiter arbeiten zu können.

Wird in den Classic-Editor-Einstellungen die Option „Gutenberg verwenden und Links zum Classic Editor anbieten“ gewählt, erscheint unter „Beiträge“ ein Link „Erstellen (klassisch)“.

Einige recht nützliche Informationen zum Einlesen in das Thema sind unter folgenden Links zu finden:

Der WordPress Gutenberg-Editor: Darauf solltest du dich vorbereiten
Gutenberg-Anleitung – So funktioniert der neue WordPress-Editor

Man kann gespannt sein, ob der eine oder andere Menüpunkt aus der Betaversion noch etwas bedienerfreundlich gestaltet wird.

Fazit: Noch etwas gewöhnungsbedürftig, wenn das Arbeiten mit dem TinyMCE alltägliche Routine ist, wenn aber einige Bedienmöglichkeiten noch etwas nutzerfreundlicher gestaltet werden, kann der Gutenberg-Editor durchaus eine Alternative werden.

UPDATE (22.11.2018): Die Umstellung auf WordPress 5.0 inclusive Zwangsumstellung auf den Gutenberg-Editor soll in der 2ten Januarhälfte erfolgen. Einige Funktionen aus dem TinyMCE-Editor werden durch diese Umstellung nicht mehr zur Verfügung stehen. Das Plugin für die“Wiederherstellung“ der „alten“ Editor-ansicht ist der Classic Editor.

 

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